Plakat Hein Hoop
  • 02.07.-16.12.2017: "Alle hin, auweia!"
    Radierungen und Bilder von Hein Hoop

Das Museum erinnert ab 2. Juli an den Eiderstedter Künstler Hein Hoop, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre. Die Ausstellung wurde durch eine Schenkung der Familie Hoop möglich, die dem Museum die Druckplatten aus dem Nachlass des Künstlers überließ.

Neben seinen bildhauerischen und bildnerischen Werken verfasste Hoop Lyrik, Kleinprosa und Theaterstücke in Hoch- und Plattdeutsch. Eine besondere Rolle spielte seine Nähe zu dem schwedischen Liederdichter Carl Michael Bellmann (1740-1795). Im Laufe der 1960er Jahre erwarben Hoop und seine damalige Frau Gudrun Kinski eine Kate in Katingsiel/Eiderstedt, die Hoop unter dem Namen Galerie Kinski zu einem Kulturzentrum von überregionaler Bedeutung ausbaute.

Ersten Ausstellungen von zeitgenössischen Malern und Grafikern folgten Arbeiten von vor allem politisch engagierten Künstlern. Eine ganz andere Qualität bekamen zukünftige Aktivitäten. Gemeinsam mit Hans Grunenberg entwickelte Hoop eine spezifische Richtung der Land-Art. Varianten wie Performance, Happening oder Body Art wurden zu einer eigentypischen Richtung der Aktionskunst zusammengebracht. Seine exzentrische Persönlichkeit lotete Freiräume des Zusammenlebens aus. Später wurde das Kulturzentrum in Galerie Eiderdamm umbenannt.

Exklusiv zur Sonderausstellung hat die Druckerei Quetsche in Witzwort Radierungen in kleiner Auflage erstellt, die im Museum zum Verkauf angeboten werden.


Ulrike Herrmann
  • 21.09.2017, 20:00 Uhr: "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung"
Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der taz liest und diskutiert über die Krise der heutigen Ökonomie oder was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können. Eintritt 12/15 Euro mit/ohne Gästekarte

© Foto: Herby Sachs WDR


Michael Fitz
  • 17.10.2017, 20:00 Uhr: "Des Bin I"

Michael Fitz präsentiert sein aktuelles Programm.
Eintritt 17/19 Euro mit/ohne Gästekarte


Kunstsprechstunde
  • 04.11.2017, 11:00-16:00 Uhr: Kunstsprechstunde.

Ariane Skora und Anke Brakhage schätzen den Wert Ihrer Gemälde, Grafiken und Skulpturen

  

Weltnaturerbe Wattenmeer

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